„Die SPD setzt sich weiter für den Erhalt des Festplatzes in Oppum ein. Wir wollen einen Platz, der für die Menschen und für die vielen verschieden Vereine in unserem Stadtteil da ist“ schildert der SPD-Ratsherr Wilfried Bovenkerk.

„Die Bebauung des Platzes mit Discountgeschäften entspricht nicht dem Willen der Bürgerinnen und Bürger sowie des Einzelhandels vor Ort. Wir wollen daher den Ortskern stärken und favorisieren eine nachhaltige Nahversorgerlösung an
der Werkstättenstraße“, erläutern die beiden SPD-Ratsherren Hans Becker und Wilfried Bovenkerk.
Alleine die Investitionen in erforderliche Infrastrukturmaßnahmen wie Kanal- und Straßenbau, Verkehrsführung und anderes mehr, bevor eine Bebauung des Festplatzes möglich wäre, würden nach ersten Berechnungen und Abzug des Verkaufserlöses für das Festplatzgelände zu einer deutlichen Mehrbelastung des städtischen Haushaltes führen. Dies bedeutet, die Stadt Krefeld müsste die Bebauung des Festplatzes mit finanzieren und zwar zusätzlich zur Geländebereitstellung.
Im Hinblick auf die maroden städtischen Finanzen ist eine solche Investition abzulehnen. Verwunderlich ist die positive Einstellung der FDP in dieser Frage. Im Besondern, da sie durch Ratsantrag fordert, dass dem Verfahren der Fortgang
aufgrund eines verbindlichen Kaufangebots für die Fläche gegeben werden sollte. Und dies, obwohl die erforderliche öffentliche Ausschreibung für das Vorhaben noch nicht erfolgt ist.
„In Traar hatte die FDP noch kürzlich gegen die dortige Festplatzbebauung gestimmt und spricht sich jetzt für eine solche auf dem Oppumer Festplatz aus. Diese Politik der FDP ist gekennzeichnet von Beliebigkeit und ignoriert den Willen der Mehrheit in der Oppumer Bevölkerung“ so Wilfried Bovenkerk.
„Wir stehen zu unserer Zusage vor der Kommunalwahl, dass mit uns eine Bebauung des Festplatzes nicht möglich sein wird“ versichern die SPD-Ratsherren.