Haushaltsplanung von CDU, FDP und UWG gleicht „Schrottwichteln“

Die beiden Oppumer SPD-Ratsmitglieder Wilfried Bovenkerk und Hans Becker kritisieren den Haushaltsentwurf der CDU, FDP und UWG scharf. Demnach ist vorgesehen das Budget in allen Geschäftsbereichen pauschal um 1% zu kürzen. Dass dies auf Kosten der freiwilligen Leistungen gehen wird verschweigen CDU, FDP und UWG. Wichtige Investitionen, wie beim U3-Ausbau, der Schulsanierung, dem Bürgerangebot vor Ort und den freiwilligen Leistungen der Vereine werden ignoriert und sogar dramatisch gekürzt. „Das hat nichts mit einem seriösen Haushalt zu tun, sondern diese Blutliste gleicht „Schrottwichteln“, so SPD Ratsherr und Vorsitzender Wilfried Bovenkerk der SPD Oppum/Linn.

Ratsherr Hans Becker befürchtet den Kahlschlag auch im sozialen Bereich und merkt an, dass dieser Haushalt der Stadt den Bürgern teuer zu stehen kommen wird. Becker: “Die Kürzung allein in der Schulsanierung wird nach 2 Jahren noch teurer, unsere Kinder leiden schon jetzt unter den drastischen Einschnitten und den desolaten Schulgebäuden. Unsere Schulen werden zusehends weiter verfallen“.

Die vorgesehene Schließung der beiden Bezirksverwaltungstellen in Oppum und Linn wird auf massiven Widerstand der heimischen Einwohner stoßen, da insbesondere ältere und behinderte Menschen betroffen sein werden. Eine soziale, bürgerfreundliche und familienfreundliche Stadt sieht anders aus.

Alle geplanten Vorhaben von CDU, FDP und UWG werden massive Einschnitte für jeden Krefelder und jede Krefelderin nach sich ziehen. Die selbsternannte „bürgerliche“ Mehrheit aus CDU, FDP und UWG steuert unsere Stadt immer weiter ins soziale Abseits. Sie beschädigt das städtische Vermögen massiv. Schlimmer aber ist der Vertrauensbruch. Zahlreiche Einrichtungen im kulturellen, sozialen und sportlichen Bereich stehen wegen der verfehlten Politik vor der Schließung.

Bovenkerk: „Die Skandale dieser Mehrheit müssen endlich ein Ende haben. Der Oberbürgermeister sollte sich der Wahl im Zuge der Kommunalwahlen vorzeitig stellen, damit dieser Irrsinn endlich ein Ende hat.“

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