Friedhelm Deussen gewinnt das 4. Skatturnier 2014 der SPD Oppum/Linn

(v.l.n.r.): SPD Ratsmitglied Wilfried Bovenkerk, Hans Roubert, Friedhelm Deussen, Heinz Ohligs und SPD Bezirksverordneter Hans Becker

Am 13. Dezember 2014 veranstaltete die SPD Oppum/Linn das  letzte von vier Skatturnieren 2014 in der  Gaststätte „Zum Hochfeld.“

Der Erstplatzierte, Friedhelm Deussen (2252 Punkte), gewann einen Tablet Computer. Der zweite Sieger, Hans Roubert (1933 Punkte), sicherte sich 50 € und der dritte Sieger, Heinz Ohligs (1925 Punkte), eine Magnumflasche Sekt.

Alle nachfolgenden Teilnehmer konnten, entsprechend ihrer Platzierung, ihre Wahl unter den weiteren ansehnlichen Sachpreisen treffen.

Die Skattermine für das kommende Jahr 2015 in der Gaststätte „Zum Hochfeld“ stehen auch schon fest:
1.      07.02.2015
2.      25.04.2015
3.      26.09.2015
4.      28.11.2015

Turnierbeginn ist jeweils 14.00 Uhr, der Einlass erfolgt um 13.30 Uhr.

3. Sitzung der Bezirksvertretung vom 25.11.2014

Das zentrale Thema der Bezirksvertretung waren die Bauaktivitäten der Wohnstätte in Oppum und Linn.  Herr Siegert von der Wohnstätte stellte den derzeitigen Stand dar und stand anschließend nicht nur für Fragen der Bezirksvertreter zur Verfügung, sondern auch anwesenden Bürgern.

 

In Oppum sind es zur Zeit 4 Bauvorhaben der Wohnstätte, das am weitesten fortgeschrittene ist die Bebauung an der Ecke Maybachstraße / Werkstättenstraße mit Wohnungen und 5 Geschäftsräumen, von denen vier schon vermietet sind. Das Projekt soll bis Ende nächsten Jahres fertiggestellt sein.

 

Die Planung für die Bebauung an Stelle des Parkhauses ist auch abgeschlossen und man hat mit der Lebenshilfe einen kompetenten Partner, was die Nutzung der vorgesehenen Wohneinheiten für behinderte Bürger angeht. Bei diesem Haus wird die geplante farbenfrohe Front  ein echter Hingucker sein.

 

Nach dem Abriss der Häuser an der Herbertzstraße wird auch dort die Planung für eine neue Bebauung konsequent vorangetrieben und wie auch am vierten Standort Korekamp / Haverkamp für eine attraktive Neugestaltung mit guter Wärmedämmung der Häuser bei moderaten Quadratmeterpreisen der Wohnungen führen. Herr Siegert unterstrich, dass die Wohnstätte auch zu Sanierung von Häusern bereit sei, wenn dies in einem realistischen Kostenrahmen zu machen sei, dass aber vielfach die Bausubstanz das nicht zulasse.

 

In Linn wird derzeit die Bebauung im Bereich Königsberger Straße / Tilsiter Straße vorangetrieben, um ein zeitgemäßes Wohnen in Häusern unterschiedlicher Gestaltung für Familien, Senioren und anderen Interessenten  zu ermöglichen.  Die Bebauung in diesem Bereich wird durch einen in der Sitzung vorgestellten und beschlossenen Bebauungsplan unterstützt.

 

Darüber hinaus wurde auf Wunsch der Verwaltung beschlossen, die Vorfahrt an der Kurkölner Straße zum Sportverein zu ändern und ein Sackgassenschild aufzustellen, um falsche Einfahrten insbesondere des LKW Verkehrs zu vermeiden.

 

Ein Antrag auf Errichtung einer E-Tankstelle am Bahnhof wurde zur Prüfung an SWK und Verwaltung weitergegeben.

 

Ein Antrag wegen des in schrecklichem Zustand befindlichen Spielplatzes an der Fungendonk (durch Fotos belegt) wurde zur nochmaligen Prüfung an das Grünflächenamt weitergeleitet, da man von dort dem Spielplatz keine Gefährdung der dort spielenden Kinder attestiert hatte.

 

Zu guter Letzt wurde ein schon vom Rat der Stadt Krefeld beschlossener Forderungskatalog zum Eindämmen der Lärmbelastung im Zusammenhang mit dem „Eisernen Rhein“ auch von der  Bezirksvertretung Oppum / Linn unterstützt.

Rede zum Volkstrauertag

Der Bezirksvorsteher, Dr. Hansjürgen Tacken, hielt auf Einladung des VdK am 16.11.2014 in der Friedhofskapelle des Friedhofs Oppum anlässlich des Volkstrauertags eine Gedenkrede zu Ehren der Opfer des 1. Weltkriegs, der vor 100 Jahren am 01.08.1914 begann, und des  2. Weltkriegs, der vor 75 Jahren am 01.09.1939 begann.

 

Auszüge aus der Rede:

 

„Es ist wichtig sich zu erinnern, denn die Zahl derer, die die Weltkriege und ihre Folgen selbst erlebt haben, wird immer kleiner. Wir leben hier in Deutschland und in Europa seit  fast 70 Jahren auf einer Insel der Glücklichen, die Krieg und Gewalt praktisch nur noch aus den Nachrichten über entfernte Länder in Radio und Fernsehen kennen.

 

Aber auch wenn es in Europa in dieser Zeit keinen Krieg gegeben hat, so hat es weltweit nicht einen Tag gegeben, an dem nicht irgendwo ein Krieg geführt wurde und in dem es nicht Opfer eines Krieges gegeben hätte.

 

Das friedliche Miteinander der Nationen Europas war Anfang des 20. Jahrhunderts noch undenkbar, heute ist es für uns und unsere Kinder und Enkelkinder eine Selbstverständlichkeit und die Verleihung des Friedensnobelpreises an Europa ist ein Signal an die Welt, was in einer Periode des Frieden erreicht werden kann

 

Doch es wird nicht so bleiben, wenn unsere Kinder und Enkel kein Geschichtsbewusstsein haben und sie nicht das menschliche Leid, das durch Kriege entsteht, vermittelt bekommen. Wenn sie glauben, ein Krieg in der Realität sei auch nichts anderes als ein Ballerspiel in ihrem Computer, wo die Toten wie Luftblasen zerplatzen, dem Helden nichts passieren kann und spätestens beim Abschalten des Computers keine Folgen zu sehen sind.

 

Wenn wir es nicht schaffen, Kindern das Mitfühlen an menschlichen Schicksalen und das Mitdenken bei politischen Entwicklungen zu vermitteln, dann fällt es geistigen Verführern wie Nationalisten und Salafisten einfach, das Gewissen der Unwissenden zu manipulieren.

 

Wir sollten dabei aber nicht übersehen, dass auch Konflikte, die auf den ersten Blick religiös bedingt erscheinen, auf den zweiten Blick handfeste wirtschaftliche und machtpolitische Interessen verfolgen. Deshalb ist es immer dringlicher, weltweite Konflikte friedlich durch Ausgleich der Unterschiede zwischen Nord und Süd bzw. West und Ost zu lösen.

 

Das kann schwierig und langwierig sein, aber erstens ist Frieden keine Selbstverständlichkeit und zweitens erzeugt Gewalt immer Gegengewalt und kann deshalb keine Lösung sein.“

Oppum’s Prinzenpaar proklamiert

Die SPD-Ratsfrau Karin Späth proklamiert in ihrer Eigenschaft als stellv. Bürgervereinsvorsitzende mit Thilo Forkel das Oppumer Prinzenpaar für die Session 2014/2016, Prinz Waldemar I. und Prinzessin Karin I. (Grunenberg).

 

„Samba im Blut – von Oppum  bis zum Zuckerhut“, ist das Motto. Da der Prinz weit gereist ist und jeder Minister für einen Kontinent steht, wählten Karin Späth und Thilo Forkel in ihrer Rede den  Titel  „Einmal um die ganze Welt“. Sie überreichten dann die Feder, Zepter und Prinzenkette.

 

Das Prinzenpaar bedankte sich mit dem Orden der Session.

 

Das Prinzenpaar stellte in einem bunten Programm das Sessionslied vor, „Samba in Blut – von Oppum bis zum Zuckerhut“.

 

Mit einem bunten Programm ging der Abend weiter.

Pogromgedenken in Linn

Im Vordergrund: Dr. Hansjürgen Tacken, Bezirksvorsteher Oppum- Linn (Bild: Charly Foncken)

Am Sonntag den 09.Nov. trafen sich Bürgerinnen und Bürger am ehemaligen Standort der Synagoge in Linn, um an die Reichsprogromnacht im Jahre 1938 zu gedenken. Der Vorsteher der Bezirksvertretung Oppum-Linn, Dr. Hansjürgen Tacken, erinnerte an die Angriffe auf die jüdischen Mitmenschen und an die Angriffe auf die Synagoge in der Reichsprogromnacht. In einer Schweigeminute wurde an die Opfer gedacht.