Eva Staudacher: Seit 50 Jahren das soziale Gewissen von Krefeld

Eva Staudacher

„Nicht so schnell aufgeben, das finde ich ganz wichtig“. Dieser Satz sei so bezeichnend für Eva Staudacher, befand Bürgermeister Frank Meyer anlässlich der Jubilarehrung des Ortsvereins Oppum-Linn, dass damit auch schon fast alles gesagt sei. Die ehemalige stellvertretende Partei- und Fraktionsvorsitzende, die über Jahrzehnte die Verkörperung des „sozialen Gewissens“ nicht nur der örtlichen SPD, sondern genaugenommen der ganzen Stadt gewesen sei, habe ans Aufgeben nie gedacht und sei nach wie vor aus dem Sozial- und Gesundheitsausschuss der Stadt Krefeld sowie zahlreichen sozialen Initiativen nicht wegzudenken. „Politik findet für Eva Staudacher da statt, wo die Menschen sind. Und erst in zweiter Linie in Sitzungssälen des Rathauses, in Parteigremien und auf offiziellen Empfängen“, zitiert Meyer aus dem Buch „Zeitgenossinnen“, das die Gleichstellungsstelle im Jahr 2000 herausgegeben hat. Und das habe bis zum heutigen Tage Gültigkeit.

Das für sie typische Durchhaltevermögen zeige sich auch in ihrer unwandelbaren Treue zur SPD, der sie jetzt ein stolzes halbes Jahrhundert angehöre. Dafür gebühre ihr Dank und Anerkennung, sagte der Parteivorsitzende unter dem Beifall der Festversammlung in der Gaststätte „Zum Hochfeld“ in Oppum.

Nach der Ehrung der beliebten Sozialpolitikerin galt es, weitere Jubilare zu ehren. Diese Aufgabe übernahm der Landtagsabgeordnete Uli Hahnen. Assistiert von Wilfried Bovenkerk, dem Vorsitzenden des Ortsvereins, sowie dessen Stellvertreterin Karin Späth, überreichte er „mit Respekt und großer Freude“ Urkunden und Ehrennadeln an Joachim Malchow (45 Jahre Mitgliedschaft), Hans-Joachim Zehm (25), Günter Reipen (25), Horst Zaja(25) und an seinen Ratskollegen Hans Becker (40).

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