160 Jahre Männergesangverein Linn und Shantychor

Der Männergesangverein Linn von 1859 feierte am Sonntag den
10.03.2019 in der Linner Museumsscheune sein 160jähriges Bestehen
und zeigte eindrucksvoll, dass auch im Binnenland am Rhein eine
Heimat für Shantys liegen kann.
Zur Jubiläumsfeier waren auch die SPD Landtagsabgeordnete Ina
Spanier-Oppermann und Dr. Hansjürgen Tacken als Bezirksvorsteher
für Oppum und Linn anwesend und gratulierten dem Shantychor für
die großartig vorgetragenen Seemannslieder, bei denen auch viele
Zuhörer mitsangen. Dr. Tacken stellte fest: „Es ist jedes Mal eine
große Freude für mich, dem Chor zuzuhören.“

Bezirksvertretung Oppum-Linn 19.02.2019

Im Zusammenhang mit der Fertigstellung des Oppumer Bahnhofs teilte die Verwaltung nach Gesprächen mit der Deutschen Bahn AG mit, dass die Überwachungsanlage und der zweite Teil der Lichtwand bis spätestens Ende Juli 2019 wieder montiert sein würde.

Die Linner Kirmes ist für die Zeit vom 11. Bis 12. Mai 2019 auf dem Andreasmarkt genehmigt worden.

Danach wurde vom Gebäudemanagement die Sicherung des Überwegs von der Geschwister Scholl Grundschule zum neuen Anbau der Schule auf der anderen Seite des Bökendonks vorgestellt. Der sichere Überweg der Schüler soll durch eine Aufpflasterung am Überweg mit je einem Krefelder Kissen auf jeder Seite des Überwegs sowie durch Piktogramme auf der Fahrbahn, Blinkleuchten und sogenannten „Drängelgittern“ am Fahrbahnrand gewährleistet werden. Die Maßnahmen werden mit knapp 120.000 € veranschlagt, was von der Bezirksvertretung nach kurzer Diskussion zur Kenntnis genommen wurde, die endgültige Entscheidung ist dem Stadtrat vorbehalten.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt beschäftigte sich mit Schwerlasttransporten auf der Breitenbachstraße, die für solche Transporte schon wegen ihrer Breite eigentlich ungeeignet ist, zumal als Sackgasse der hintere Bereich während solcher Transporte für Rettungsfahrzeuge nicht erreichbar ist. Deshalb forderte die Bezirksvertretung die Deutsche Bahn AG zu Gesprächen über eine weitere Zufahrt des Geländes für große LKWs an anderer Stelle auf. Eine Erweiterung des DB Geländes ist nur mit einer zweiten Zufahrt an anderer Stelle vorstellbar.

Ein Verkehrsproblem, das seit über 40 Jahren schon besteht und bisher noch nicht gelöst werden konnte, stellen die Unterführungen an der Kuhleshütte dar, die bei einer Breite von nur 8 m eine besondere Engstelle darstellen. Auch die Bürgersteige sind zu schmal und die Beleuchtung der Engstelle müsste verbessert werden. Es steht aber zu erwarten, dass die Deutsche Bahn in absehbarer Zeit die beiden Brücken auch im Zusammenhang mit dem Bau der Krefelder Promenade durch größere ersetzen wird. Aus diesem Grund forderte die Bezirksvertretung einen Sachstandsbericht über die Planung in diesem Bereich.

Sitzung der Bezirksvertretung am 21.02.2018 in Oppum

Zu Beginn der Sitzung teilte der Bezirksvorsteher Dr. Tacken mit, dass die Deutsche Bahn AG aufgrund seiner diesbezüglichen Anfrage Ende März 2018 als neuen Termin für die Wiederinbetriebnahme der Überwachungsanlage und der Lichtwand im Tunnel des Bahnhofs Oppum genannt habe. Er hoffe, dass die Deutsche Bahn AG sich an diesen neuen Termin halten wird und teilte der Deutschen Bahn AG gleichzeitig mit, dass inzwischen zwei Aufzüge und zwei Anzeigen am Bahnhof Oppum nicht mehr funktionieren und möglichst kurzfristig wieder instand zu setzen seien.

Danach teilte Herr Bangel vom Bürgerservice mit, dass das Bürgerbüro an der Hochfelder Straße in Oppum am 22.02.2018 geschlossen wird, um am 05.03.2018 in einem barrierefreien Büro an der Maybachstraße 177 wieder neu zu eröffnen.

Als nächstes wurde von Herrn Mpasios und Herrn Mädel von Straßen NRW die Planung der Erweiterung der A57 und deren Lärmschutzmaßnahmen erläutert. Es könnten keine weiteren Zugeständnisse von Straßen NRW beim Lärmschutz gemacht werden, da diese nicht von Bund oder Land bezahlt würden. Deshalb wird es auf Linner Seite keine erhöhten Lärmschutzwände wie in Oppum geben. Es soll aber durch offenporigen Flüsterasphalt im gesamten Bereich von Oppum und Linn eine Dämmung des Geräuschpegels erzielt werden, der dadurch niedriger als momentan sein soll.

Auf Oppumer Seite werden die Geismühle  und die Autobahnkapelle zwar nur durch gläserne Schutzwände von der Autobahn getrennt, aber dadurch wird die Geismühle voraussichtlich zu wenig Wind bekommen, um Mehl fürs Brot backen zu mahlen. Da die beste Lärmdämmung möglichst nahe an der Stelle sein soll, wo der Lärm erzeugt wird, lässt sich die Lärmschutzwand auch nicht hinter die Geismühle und die Autobahnkapelle verlegen.

Im Herbst 2018 wird es in Linn an der Johansenschule zwei Eingangsklassen geben, in Oppum an der Geschwister-Scholl-Schule ebenfalls und an der Schönwasserschule 5 Eingangsklassen, die aber an dieser Schule jeweils Erst- und Zweitklässler enthalten. Im Folgejahr wird an der Geschwister-Scholl-Schule durch einen Anbau die Aufnahme von 3 Eingangsklassen ermöglicht werden.

Die Namensgebung der Danielsgasse in Linn für den Verbindungsweg zwischen Margarethenplatz und Issumer Straße wurde einstimmig beschlossen, die Namensgebung in Oppum für eine kleine Straße am Verschubbahnhof wurde diskutiert und führte dann zum Vorschlag Promenadenweg, der mit einer Enthaltung angenommen wurde.

Weitere vorliegende Anträge wurden zur Erarbeitung von Unterlagen an die Verwaltung verwiesen und sollen ebenso wie Anfragen aus der letzten Sitzung in der nächsten Sitzung im April 2018 behandelt werden.

Zum Abschluss gab es noch eine Überraschung, denn Herr Bangel vom Bürgerservice konnte auf Anfrage zur Breitbandanbindung der Donk-Siedlung mitteilen, dass die Telekom dieses Projekt kurzfristig angehen wird.

 

Pogromgedenken in Linn

Der Bezirksvorsteher von Krefeld Oppum/Linn Hansjürgen Tacken hat anlässlich des November-Pogroms von 1938 am 09.11.2017 am Ort der früheren jüdischen Synagoge in Linn eine Gedenkrede gehalten.

Anwesend war auch ein Nachkomme der Familie Daniels (1.Bild 4. von links, 2.Bild ganz rechts), die 1938 Opfer der Pogromnacht wurden und nach denen in Linn eine Straße benannt werden soll.

Hansjürgen Tacken: „An diesem Ort möchte ich mich nicht nur gegen Antisemitismus wenden, sondern gegen jede Form rassistischer oder fremdenfeindlicher Ressentiments, die ein friedliches Zusammenleben in unserer Gemeinschaft erschweren.“

Mustafa Ertürk wird Ehrensenator

Am Samstag, den 28.01.2017 hatte die Linner Burggarde unter ihrem Vorsitzenden Matthias Belles in ihr Vereinsheim am Scheiffgensweg 1-3 zur Kostümsitzung unter dem Motto „Viva Espana“ eingeladen.

Die Linner Burggarde Greiffenhorst bot ein unterhaltsames Abendprogramm mit Büttenreden, Musik und Aufmarsch nicht nur der eigenen Garde, sondern auch des Uerdinger Kinderprinzenpaars und des Oppumer Prinzenpaars mit Ministern sowie deren Prinzengarde.

Besonderes Ereignis des Abends war die Ernennung des Linner Ratsherrn Mustafa Ertürk zum Ehrensenator der Linner Burggarde, die besonders von seiner Familie und anwesenden Mitgliedern der SPD gefeiert wurde.

Mustafa Ertürk: „Über diese Auszeichnung freue ich mich sehr und fühle mich dadurch besonders geehrt.“