Fraktionsvorsitzender Benedikt Winzen stellt Maßnahmen für Oppum und Linn vor


Ratsherr Mustafa Ertürk (SPD): „Die SPD Oppum-Linn freut sich über die positive Entwicklung!“

„Die Mitglieder der SPD in Oppum-Linn freuen sich über die positive Weiterentwicklung ihrer Stadtteile“, resümiert Ratsherr Mustafa Ertürk, Vorsitzender des Ortsvereins, die positive Entwicklung der letzten Jahre. Hierüber hat Benedikt Winzen, Vorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion, die Genossinnen und Genossen vor Ort informiert.

„In der Haushaltsplanung sind große Investitionen eingeplant, die in Oppum und Linn in diesem und den Folgejahren zu erwarten sind. Der Straßensanierung der Hauptstraße werden weitere Maßnahmen folgen, die in den nächsten Jahren anhand von Prioritätenlisten im gesamten Stadtgebiet abgearbeitet werden“, so Winzen. Ergänzend zu den in der mittelfristigen Finanzplanung für die Sanierung von Straßen, Geh- und Radwegen zur Verfügung stehenden Mitteln in Höhe von 140 Millionen Euro seien dem Kommunalbetrieb Krefeld zur Verbesserung der Infrastruktur zusätzliche Finanzmittel in Höhe von 350.000 Euro zur Verfügung gestellt worden. Für die Planung von Radschnellwegen zur Vernetzung der Stadtteile untereinander und zu benachbarten Städten stünden durch den letzten Haushaltsbeschluss 30.000 Euro zur Verfügung.

„Dies ist eine gelungene Ergänzung zur bereits geplanten Krefelder Promenade, die in Oppum mit der Bahnunterführungen Trift, Weiden, Hochfelder Straße und Kuhleshütte realisiert wird“, kommentiert der Vorsitzende der SPD Oppum-Linn, Ratsherr Mustafa Ertürk. Besonders hervorzuheben seien auch die finanziellen Mittel für die dringend benötigten Baumaßnahmen an der Gesamtschule Oppum und der Geschwister-Scholl-Grundschule. Auch in den Ausbau der Kitas werde weiter investiert. Das Jugendzentrum an der Herbertzstraße sei ein Vorzeigeprojekt für die Arbeit mit Jugendlichen. Diesen Erfolg wolle man auch nach Linn übertragen und sich für ein Jugendzentrum in Linn einsetzen, so Ertürk.

„Der unermüdliche Einsatz wird sich kurz- und mittelfristig im Stadtteil bemerkbar machen“, ist sich Ertürk sicher. „Auch in Zukunft wird sich die SPD Oppum-Linn für eine gute Stadtteilentwicklung einsetzen“, kündigt er an.

Das Oppumer Nadelöhr

Das Oppumer Nadelöhr sind die Bahnunterführungen Weiden, Trift, Hochfelder Str. und Kuhleshütte.

„Seit über 10 Jahren lebe ich nur wenige Meter vom Nadelöhr entfernt und durchquere es täglich als Fußgänger und Autofahrer“, erzählt Pierre Klebs (32), der sich seit zwei Jahren bei der SPD in Oppum-Linn engagiert und von Anfang an auf die altbekannte Problematik hingewiesen hat: „Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich als Kind nicht neben meiner Mutter laufen konnte, sondern vor ihr her gehen musste, weil es der Bürgersteig nicht anders erlaubte”. In den Archiven der SPD existieren Pressemitteilungen und Bilder aus dem Jahr 1979, die die bis heute unveränderte Situation dokumentieren: Schulkinder gehen im Gänsemarsch auf dem schmalen Bürgersteig, Fahrräder reihen sich hintereinander auf der Straße. Heute fahren jedoch keine VW-Käfer mehr hinter den Fahrrädern her, sondern breite SUVs.

Schon damals wollte man einen separaten Fußgängertunnel errichten. Weder dafür noch für andere, die Lage entspannende Vorschläge konnte in all den Jahren eine Einigung erlangt werden.

Die Chancen für eine Lösung standen jedoch noch nie so gut wie heute: Die Planung der Fahrradpromenade ist in vollem Gange und soll u.a. durch die Unterführung führen. Eine andere Beteiligte, die Deutsche Bahn, muss die Unterführungen aus statischen Gründen sanieren. Es werden alle Beteiligten an einen Tisch geholt und es wird dafür gekämpft, dass das Nadelöhr der Vergangenheit angehört.